INFORMATIONEN ZUM INSOLVENZVERFAHREN DER UPG United Power & Gas GmbH & Co. KG

Über das Vermögen der UPG United Power & Gas GmbH & Co. KG wurde am 15.10.2018 das Insolvenzverfahren durch Beschluss des Amtsgerichts Bremen (Az.: 525 IN 2/17) eröffnet.

Hintergrund zur Geschäftstätigkeit:

Die Insolvenzschuldnerin ist in die Care-Energy-Unternehmensgruppe eingebunden. Diese ist als Energieversorgungsunternehmen für Strom und Gas tätig und bündelt unter der Care-Energy Holding GmbH unterschiedliche Gesellschaften für verschiedene, gruppeninterne Funktionen. Die Unternehmenstätigkeit der Schuldnerin lag in der Vermittlung und Bereitstellung von Energiedienstleistungen an gewerbliche und private Kunden.

Zum Stand des Verfahrens:

Im Laufe des bisherigen Insolvenzverfahrens ist es gelungen, den überwiegenden Teil des schuldnerischen Vermögens zu verwerten.
So konnte auch der Forderungseinzug gegenüber den Debitoren der Insolvenzschuldnerin größtenteils abgeschlossen werden. Derzeit werden noch Ratenzahler begleitet und letzte Vergleichsverhand- lungen geführt.
Daneben sind derzeit mehrere Klageverfahren, u.a. auch vor dem Bundesgerichtshof gegen die Insolvenzschuldnerin anhängig.
Zuletzt wurden insgesamt 55.938 Forderungsanmeldungen der Insolvenzgläubiger gem. § 38 InsO geprüft und die Prüfungsergebnisse in der Insolvenztabelle vermerkt. Es liegen weitere nachträgliche Forderungsanmeldungen von Insolvenzgläubigern vor. Die Aufarbeitung ist noch nicht abgeschlossen.
Den aktuellen Sachstand des Insolvenzverfahrens können Sie mit der Ihnen mitgeteilten PIN-Nummer auf dieser Homepage unter dem Menüpunkt „Gläubigerinformation“ im Gläubigerinformationssystem (GIS) einsehen.

Wir bitten Sie um Verständnis, dass einzelne Sachstandsanfragen aktuell nicht beantwortet werden können.

Ausblick zum Insolvenzverfahren:

Der weitere Verlauf des Insolvenzverfahrens hängt überwiegend von der Aufarbeitung und der Geltendmachung des Forderungseinzugs ab sowie vom Verlauf der rechtshängigen Klageverfahren.
Ob für die Insolvenzgläubiger gem. § 38 InsO eine (allenfalls geringe) Quote zustande kommen wird, kann derzeit noch nicht seriös prognostiziert werden.

Es wird von einer weiteren Verfahrensdauer von zwei Jahren ausgegangen.

Wir werden hier über den weiteren Fortgang informieren.

 

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