KLAFS-Gruppe übernimmt Saunabau-Pionier FINNJARK

| Dr. Malte Köster als Insolvenzverwalter
  • Sanierung bei FINNJARK erfolgreich abgeschlossen / Vereinbarung zur Übernahme wurde bereits unterzeichnet

Bispingen/Schwäbisch Hall, 06.04.2021

Die FINNJARK GmbH, ein Pionier des Saunabaus in Deutschland, ist erfolgreich saniert und rückt durch den Erwerb durch die Röger GmbH unter das Dach der KLAFS-Gruppe mit Hauptsitz in Schwäbisch Hall. Die KLAFS-Gruppe ist Deutschlands größter Saunahersteller und beschäftigt insgesamt über 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wie der Insolvenzverwalter der FINNJARK GmbH, Dr. Malte Köster, aus der Kanzlei
WILLMERKÖSTER und die KLAFS-Gruppe jetzt gemeinsam mitteilten, wurde in dieser Woche ein Kaufvertrag zur Übernahme unterzeichnet. Über den Kaufpreis und die finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Die Kaufvereinbarung sieht die Übernahme aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor. Die Produktion am Standort Bispingen soll weiter fortgeführt werden. Die KLAFS-Gruppe baut mit der Übernahme ihre Produktionskapazitäten für ihre Saunen der Marke Röger aus und stärkt den Marktauftritt im norddeutschen Raum.

Dr. Malte Köster als Insolvenzverwalter: „Der Investorenprozess wurde in kürzester Zeit und unter nicht einfachen Rahmenbedingungen erfolgreich abgeschlossen. Dafür gebührt allen Beteiligten besonderer Dank. Unter dem Dach der KLAFS-Gruppe bestehen jetzt klare Zukunftsperspektiven für FINNJARK. Ich wünsche dem Team alles Gute für den Start in der neuen Aufstellung.“

Phillip Rock, Geschäftsführer von KLAFS:„Die gute Qualifikation und das große handwerkliche Können der FINNJARK-Mitarbeiter versetzen uns in die Lage, die große Nachfrage nach Röger-Saunen weiter auf hohem Qualitätsniveau zu bewältigen. Wir freuen uns auch, den Mitarbeitern wieder eine berufliche Perspektive geben zu können und bedanken uns bei der Kanzlei WILLMERKÖSTER für die fairen Verhandlungen.

FINNJARK gilt als Pionier des Saunabaus in Deutschland und bietet seit mehr als 50 Jahren anspruchsvolle und hochwertige Saunen sowie zusätzliche Spa- und Wellnesslösungen an. Hintergrund der finanziellen Schieflage, die zum Insolvenzantrag bei FINNJARK geführt hat, war ein geringes Auftragsvolumen im Geschäftskundensektor, insbesondere durch eine zurückhaltende Auftragsvergabe in der Kreuzfahrtbranche. Während des vorläufigen Insolvenzverfahrens war FINNJARK vom Insolvenzverwalter und seinem Team um Rechtsanwalt Martin Gehlen fortgeführt worden.

Über KLAFS:

KLAFS Wellness- und Spa-Anlagen finden sich im privaten Haushalt genauso wie in Hotels, Fitnessstudios, Freizeitlandschaften und auf Kreuzfahrtschiffen. Schon seit 1928 schafft KLAFS solche Orte der Entspannung für Körper und Geist. Und die Schwäbisch Haller können dabei immer wieder den Markt mit wegweisenden Innovationen überraschen – so wie mit der Raumsparsauna KLAFS S1 (www.klafs-S1.com), die sich auf Knopfdruck innerhalb von 20 Sekunden von der Größe eines Wandschranks zur voll funktionsfähigen Sauna verwandelt. Durch diese Innovationskraft avancierte KLAFS vom einst kleinen Familienunternehmen zum weltweit agierenden Branchenführer. Heute erfüllt die KLAFS-Gruppe praktisch jeden Kundenwunsch. Vom kleinen privaten Saunatraum bis hin zum luxuriösen Spa. Und das auf der ganzen Welt, mit kompetenter Beratung durch sorgfältig geschulte Fachberater und einem Vor-Ort-Service durch erfahrene Serviceteams.

Weitere Informationen zum Unternehmen unter: www.klafs.de

Über WILLMERKÖSTER:

WILLMERKÖSTER ist als Rechtsanwaltskanzlei konsequent auf die Insolvenzverwaltung spezialisiert. Die Unabhängigkeit der Kanzlei ermöglicht es ihr, Lösungen im Spannungsfeld unterschiedlicher Interessensgruppen im Sinne der anvertrauten Insolvenzverfahren und ohne wechselseitige Abhängigkeiten zu finden. Ihre Expertise und Leistungsfähigkeit als hochspezialisierte Einheit hat die Kanzlei in zahlreichen Sanierungen von Unternehmen verschiedener Größe und unterschiedlicher Branchen nachgewiesen.  Insgesamt führt WILLMERKÖSTER ein Team von über 100 Mitarbeitern in sechs Büros in Niedersachsen, Bremen und Hamburg und wird von rund 20 Insolvenzgerichten regelmäßig beauftragt.

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