Geschäftsbetrieb beim insolventen Druckhaus Rieck läuft weiter

| Dr. Malte Köster als Insolvenzverwalter
  • Insolvenzgeldzeitraum in Delmenhorst bis 1.7.2018 verlängert / Investorengespräche laufen
  • Insolvenzverfahren für den Druckstandort Haldensleben wird zum 1.6.2018 eröffnet


Delmenhorst/Haldensleben/Bremen, 25. Mai 2018 – Vor dem Hintergrund laufender Investorengespräche ist der Insolvenzgeldzeitraum beim insolventen Druckhaus RIECK in Delmenhorst um einen weiteren Monat bis zum 1.7.2018 verlängert worden. Dies teilte der Insolvenzverwalter des Un-ternehmens Dr. Malte Köster aus der Bremer Kanzlei WILLMERKÖSTER heute mit. Das Druckhaus beschäftigt am Standort Delmenhorst aktuell 81 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Während der Geschäftsbetrieb in Delmen-horst damit vorerst im vorläufigen Verfahren weiterläuft, wird das Insolvenz-verfahren für den zweiten Standort in Haldensleben in Sachsen-Anhalt zum 1.6.2018 eröffnet. In Haldensleben werden 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbei-ter beschäftigt.

Dr. Malte Köster, als Insolvenzverwalter: „Die Wucht der digitalen Transformation und die damit verbundenen gravierenden Veränderungen im Markt konnten die Drucksparten bei RIECK schlichtweg nicht kompensie-ren. Wir wussten, dass die Situation schwierig ist, das hat sich auch in den letzten Wochen bewahrheitet. Mit Blick auf den Standort Delmenhorst lau-fen Gespräche bezüglich einer Übernahme. Diese werden wir mit aller Sorgfalt weiterführen. Wir stehen dabei nicht unter Druck, der Standort ist soweit stabilisiert, dass wir den Insolvenzgeldzeitraum bis zum 1. Juli 2018 erweitern konnten. Für den Standort Haldensleben konnte eine Erweiterung des Insolvenzgeldzeitraums aus Liquiditätsgründen nicht erfolgen, so dass dort im eröffneten Verfahren mit dem Übernahmeinteressenten unter Hochdruck weiter verhandelt wird.“

Zum Hintergrund:
Die in Delmenhorst und Haldensleben tätigen Druckhäuser der RIECK Me-dien GmbH & Co. KG hatten im März 2018 einen Antrag auf Eröffnung ei-nes Insolvenzverfahrens gestellt. Vor allem das harte Wettbewerbsumfeld und der starke Verdrängungswettkampf in der Druckbranche hatten zur finanziellen Schieflage geführt. Nicht von der Insolvenz betroffen ist die seit 2014 nicht mehr zur Unternehmensgruppe gehörende Lokalzeitung „Del-menhorster Kreisblatt“.

Kontakt:

Dr. Malte Köster
Rechtsanwalt für Insolvenzrecht
als Insolvenzverwalter

WILLMERKÖSTER
Katharinenstraße 5
28195 Bremen

Tel.:      +49 (0)421 / 322 739 0
Fax:      +49 (0)421 / 322 739 200
E-Mail: bremen@willmerkoester.de

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